Cover des Buches "Phallus-Schlächter" von Taco Palmer - Das Foto zeigt "Ronda Migjorn und die Passeign de Sagrera und im Hinterund die Catedral von Palma de Mallorca - Foto: Take Janssen
Cover des Buches "Phallus-Schlächter" von Taco Palmer - Das Foto zeigt "Ronda Migjorn und die Passeign de Sagrera und im Hinterund die Catedral von Palma de Mallorca - Foto: Take Janssen
Rückseite des Buches "Phallus-Schlächter"
Rückseite des Buches "Phallus-Schlächter"
Weitere Bücher von Taco Palmer
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Der neue Krimi von Taco Palmer spielt auf Mallorca und erscheint zunächst als E-Book.

Erhältlich auf allen bekannten Portalen wie Amazon, Thalia, Bookrix, Kobo, Google Play, eBook.de, beam, Bücher.de, Hugenduvel, BOL, Apple ibookstore, Weltbild ...

 

Kurze Leseprobe:

 

 

 

Ihre Beobachter ließen sich geräuschlos über die flache Mauer rollen, sprangen auf und beschleunigten nun ebenfalls ihre Gangart. Die Mädchen bemerkten sie nicht, sie waren zu beschäf­tigt mit ihrem Wettlauf. Monique und Tahire rannten an dem Wachturm der Rettungsschwimmer vorbei auf das Wasser zu. In Mara stieg wieder eine Welle der Übelkeit hoch, ihre Beine wurden schwammig, sie suchte Halt an einem Pfosten des Turmes, langsam glitt sie in den Sand und lehnte sich an. Ihre Freundinnen konnte sie nur noch schemenhaft als Silhouetten erkennen, die vor dem dunkelblauen Nachthimmel auf und ab wippten. Mara schloss die Augen und legte ihren Kopf auf die Kniee, sie fühlte sich wie ein weitgeflogener Engel, dessen Flügel lahm gewor­den waren und sehnte sich nach ihrem Bett, am liebsten würde sie gleich hier einschlafen. In ihrem entspannten Zustand formte sich das Bild einer riesigen dunklen Wolke, aus der Flugsaurier mit großen Kral­lenfüßen auf sie herunterflogen, sie riss die Augen auf und hob ihren Kopf, dunkle Wolkenberge standen am Himmel, der Mond lugte kurz zwischen ihnen hervor.

 

Eine unheilvolle Ahnung veranlasste sie, sich umzudrehen. Sie er­schrak, die Saurier waren hinter ihr auf den Strand gelandet und ver­wandelten sich in Gorillas mit Wolfsköpfen, die nun mit erhobe­nen Armen und langen heraushängenden Zungen auf sie zuhasteten. Das Schreckensbild fuhr in ihre Glieder, sie versuchte, sich aufzurichten, in gebückter Haltung machte sie drei Schritte, doch das gefräßige Wolfsrudel hatte den flügellahmen Engel schon eingeholt.

 

Einer der Typen packte sie an den Schultern und riss sie rücklings zu Boden. Für Mara unverständliche einsilbrige Laute der beiden anderen begleiteten den Angriff, schon legten sich kräftige Arme um ihre Hüften, sie zerrten Mara unter den Wachturm.

 

"Fass mich nicht an! Fass mich nicht an!" Ihre Schreie gellten über den Strand von El Arenal. Ihre Angstschreie musste doch jemand hören! Sie verloren sich über dem offenen Meer. Wo waren ihre Freundinnen?

 

Mara wurde gegen einen Holzpfosten gestoßen, die Kante drückte in ihren Rücken, direkt auf dem Rückgrat und ruschte dann seitlich davon zwischen die Schulterblätter, sie registrierte es, aber die Angst überlagerte den Schmerz. Ihre Arme wurden nach hinten gebogen, an den wei­chen Innenseiten ihrer Unterarme kratzte rauhes Holz, ihre Fingernägel krallten sich in den Balken, als ob er ihr einen Halt geben könnte, aber dieser mutierte zum Marterpfahl.

 

Eine schwarze Hand hielt ihr von hin­ten den Mund zu, eine andere umfasste ihren Hals, der Atem blieb ihr weg, die Nasenflügel bebten, saugten nach Luft, wie die gespreizten Kie­men eines Fisches, der auf einen steinigen Boden geworfen worden war.

 

Die sexgierige Männerrotte hatte ein junges Mädchen erbeutet. Jetzt wollten sie ihr Fleisch.

 

 

 

 

 

Erweiterte Leseprobe unter http://www.braincity.de/phallusschlaechter.html